Die Wiener Ringstraße – Epitom eines Zeitgeistes
„Es ist mein Wille …“ Der Kaiser verfügte und die Stadt baute. Unvorstellbare Mühen schufen beispiellose Pracht, imperialen Magnetismus und ein Lebensgefühl, das auch fast 200 Jahre später noch zu den attraktivsten der Welt gehört: Die Stadt wurde neu geboren.
Deutsch, Englisch
2,5 Stunden
Philipp Graf
20 Personen
Albertinaplatz / Denkmal
In Google Maps öffnen
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€ 48,-
Voicesystem, sterile Kopfhörer
inkl. Pause, exkl. Konsumation
Über diese Tour
Auf diesem Spaziergang erkunden wir die Stadterweiterung Wiens im 19. Jahrhundert und die Erschaffung des größten Gesamtkunstwerkes der Wiener Baugeschichte – eine Superlative in fast allen Gebieten: Knapp 50 Jahre lang war die damals größte deutschsprachige Stadt der Welt eine einzige gigantische Baustelle. Unvorstellbar auch der (bau)wirtschaftliche Hebel: Der Bau der Ringstraße finanzierte den Wohnbau der Gemeinde Wien auch noch 100 (!) Jahre später.
Erkunden Sie die wichtigsten Monumentalbauten wie Staatsoper, Parlament, Museen, Rathaus, Burgtheater oder Universität. Was hat es mit der Tee-Kiste auf sich und wieso steht auf der Spitze des Rathauses ein Mann?
Hören Sie anhand privater Palais die Lebensgeschichte der Bauherrn und ihrer Familien. Aristokraten, Magnaten, Künstler, Spekulanten – in den Salons der Wiener Ringstraße dachte, lenkte, lebte und liebte die Avantgarde jener Zeit, mit Auswirkungen, die noch das ganze 20. Jahrhundert spürbar blieben.
Auch den wesentlichen Denkmälern und den so verewigten Persönlichkeiten werden wir uns nähern: Warum darf Dichterfürst Goethe in einem bequemen Sessel sitzen, während der arme Schiller stehen muss?
Kommen Sie mit auf einen Ausflug in ein Stück Bau- & Weltgeschichte.