Der Stephansdom
Das Wahrzeichen Wiens. Über seine (Bau-) Geschichte, seine Geheimnisse, Geschlechtsteile am Dom oder warum der Steinmetz Rosa trägt. Über den Leogriff und was der Dom mit der Cheops-Pyramide zu tun hat . . .
Deutsch, Englisch
2 Stunden
Philipp Graf
20 Personen
Haupttor des Doms:
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Haupttor des Doms
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€ 54,50
Ticket, Voicesystem, sterile Kopfhörer
Wir bitten um angemessene Kleidung (Kirche)
Über diese Tour
Ein halbes Jahrtausend (!) hat seine Vollendung gedauert. Dafür: Architektonische Pracht. Historische Tiefe. Geheimnisumwitterte Symbolik: Das unvergleichliche Herz Wiens.
Erkunden wir dieses Prunkstück, das sich selbst gehört, nicht der lokalen Geistlichkeit, oder dem Erzbischof oder gar – Gottlob! – der Stadt. Wir sehen seine romanischen Wurzeln und sein Wachstum in hochgotischer Prägung unter dem Hause Habsburg. Verdanken tun wir das vor allem den ehrgeizigen Plänen eines jungen Herzogs: Dem ersten Erzherzog Österreichs, Rudolf IV.
Ursprünglich mit zwei Türmen geplant, fasziniert dieses Meisterwerk gerade durch seinen asymmetrischen einen, monumentalen, hochgotischen Hauptturm; für Jahrzehnte das höchste Gebäude der Welt.
Wir erfahren, warum Steinmetze einen rosafarbenen Werksanzug tragen, die historische Bedeutung des „Leogriffs“ und von Mozarts Einsegnung sowie seinem einsamen Weg zum Friedhof. Wir lernen den Fenstergucker kennen und den Gekreuzigten mit seinem wachsenden Echthaar(?)Bart, besuchen die Kanzel, die monumentalen Gräber und die Altäre. Wir suchen und finden noch zahlreiche Türkenkugeln am Dom und Hirschgeweihe an der Turmspitze sowie die geheimen Steinmetzzeichen als stille, aber allgegenwärtige Warnung: Verrate niemals das Geheimnis des Stephansdoms!
Und wir hören von der Widerstandskraft des Doms, z.B.: Von turbulenten Tagen der Oktoberrevolution 1848 oder den dramatischen letzten Kriegstagen 1945 – Oh Lord!