Dunkles Wien
Die stille Seele, die Mystik, Joseph Haydn und die eine oder andere Blutgräfin … und ein offizielles Weltkulturerbe mit Flair und Schmäh – die stillen und die grellen Lichter der Großstadt.
Deutsch, Englisch
2,5 Stunden
Doris Weiser
20 Personen
Maria-Theresien-Platz / Statue
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Stephansplatz
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€ 48,-
OHNE Konsumation
Voicesystem, sterile Kopfhörer
Die Konsumation ist im Preis NICHT inbegriffen.
Über diese Tour
Wir machen einen nächtlichen Spaziergang durch eine geheimnisvolle, in Schatten getauchte Stadt: Wenn das Leben zur Ruhe kommt und die Gassen leer werden, enthüllen Plätze und Winkel eine stille, fast mystische Seele.
Wir begegnen Jahrhunderte entfernten, ungewöhnlichen dunklen Ereignissen, die sich hinter den Mauern verbergen, sonderbaren Friedhöfen, eigenartigen Bestattungen, seltsamen Todesfällen und Geistern, Hexen und Vampiren. Und einer berüchtigten Blutgräfin, die aus Eitelkeit im Blut junger Frauen gebadet hat? Historisch belegt oder nicht, sie war zweifellos in finstere Todesfälle verwickelt und die Wiener liebten diese Geschichte natürlich sofort, denn Grusel verkauft sich gut. Sicherheitshalber haben sie sie aber doch in ihrem Schloss eingemauert.
Joseph Haydn, dem nach seinem Tod tatsächlich der Schädel gestohlen wurde. Dummerweise haben sie den falschen Schädel zurückgegeben. Der echte (?) kam erst 130 Jahre später, dafür mit großem Tamtam. Manche sagen, Haydn hätte darüber gelacht, andere, er hätte den Kopf geschüttelt.
Irgendwann in dieser Nacht machen wir Halt bei einem Würstelstand – Treffpunkt seit Kaisers Zeiten und vermutlich der einzige Ort in Wien, an dem tatsächlich alle gleich sind. Sein Flair und Schmäh hat die UNESCO zum Kulturerbe erhoben. Hier können wir bei einer „Eitrigen“ (Käsekrainer) genießen, wie über uns die Lichter der Stadt flimmern und Wien uns sein nächtliches Gesicht offenbart.